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muschelneu11klein.jpgAn einem Workshop mit Arnold Zahner wurde Peter Widmer 1981  vom Raku-Virus angesteckt. Er wurde vom grossen Meister in die Geheimnisse und Philosophie dieser fernöstlichen Technik eingeführt, die fest mit der Teezeremonie im Zen-Buddhismus verbunden ist.

Die Beschränkung auf das Wesentliche in Form, Farbe und Technik sind im Raku wichtig. Die Faszination beim Gestalten und Brennen steigt mit der Erfahrung.

Nach all den Vorbereitungen, dem Ausbrüten der Ideen, dem langwierigen Formen (alle Objekte sind Unikate und von Hand gemacht), dem Vorbrand und dem sorgfältigen Glasieren nach geheimnisvollen Rezepturen, bleibt trotz grosser Erfahrung stets die Ungewissheit, ob das Objekt dem Endbrand in der höllischen Hitze Stand hält und die Entnahme aus dem glühenden Ofen gelingt. Wenn ja, hat es sprichwörtlich seine Feuertaufe bestanden.

Raku-Objekte sind wahre Kunststücke in mancher Hinsicht. Der Künstler und das Feuer haucht ihnen die Seele ein und verhilft ihnen zu stets einzigartigen, niemals vollständig vorhersehbarem Glanz, spektral schimmernder Farbenvielfalt oder auch den typischen Haarrissen.

Angesichts all dieser Risiken, und weil auch die Grösse des Ofens Limiten setzt, wagen sich nur wenige Künstler an mächtige Stücke. Nicht so Peter Widmer, der seine Öfen projektbezogen gleich selber konzipiert, baut und so verblüffend kühne Experimente wagt.

Das hautnahe Erleben der vier Elemente mit dem Gestalten nach den Formen der Natur faszinieren Peter Widmer  immer neu!

Raku ist für ihn viel mehr eine Philosophie als nur eine Technik. Diese lebt und zelebriert er nicht nur in seinen Kursen!

Ton ist nicht gleich Ton. Mit pädagogischem Gespühr führt Dich Peter Widmer in die Arbeit mit dem Ton ein und zeigt in seinen Kursen, welcher Künstler auch in Dir steckt.